Aktuelles

SCHLOSS AMBRAS INNSBRUCK

Führung durch die Jubiläumsausstellung
Ferdinand II._450 Jahre Tiroler Landesfürst_1567.2017 
Freitag, 22.09.2017, 14:30 Uhr

FAMILIE IMPERIAL_1717.2017
Sonntag, 24.09.2017, 14:30 Uhr

Rundgang durch das Schloss und seine Sammlungen
Freitag, 22.09.2017, 11:00 Uhr

 


Formate für die Kaiserliche Hofburg zu Innsbruck | Dr. Helmuth Oehler

Von Dr. Helmuth Oehler für die Kaiserliche Hofburg zu Innsbruck entwickelte und konzipierte Formate (Stand: 31.10.2013):

Elisabeth. Lisl! Sisi? Höfische Frauen im Blickpunkt.

Was haben eine vorbildhafte Heilige mit Rosen im Arm, eine engagierte Äbtissin und eine edelweißgeschmückte, ewige Wanderin gemeinsam?

Nun – alle drei sind Fürstinnen, können mit außergewöhnlichen Lebenskonzepten und biographischen Sonderwegen aufwarten und sind durch einen äußerst wohlklingenden Vornamen ausgezeichnet: Elisabeth.                                         

Aus Anlass des Festes der hl. Elisabeth von Thüringen am 19. November stellt Dr. Helmuth Oehler bei einem Augenspaziergang die allerhöchsten Damen vor, von denen zwei durch exzellente Porträts in der Innsbrucker Hofburg präsent sind.

Treffpunkt: Foyer Kaiserliche Hofburg (Eingang Hofgasse, gegenüber Cafè Sacher)

Bitte um Voranmeldung
bei Dr. Helmuth Oehler: helmuth.oehler@hotmail.com oder hier Dr. Helmuth Oehler

Literatur: Helmuth Oehler, Der 19. November ist Elisabeth-Tag. Namenstag: Augenspaziergang in der Kaiserlichen Hofburg Innsbruck. Elisabeth, Lisl und Sisi im Mittelpunkt, in: Dolomiten, 19. November 2012, S. 6.

Erzherzogin Äbtissin Elisabeth Kaiserin Elisabeth
Johann Baptist Lampi d. Ä., Erzherzogin Elisabeth als Äbtissin des Damenstiftes (Detail), 1781. Foto: Burghauptmannschaft Österreich/Neubauer, Bunge.
Kopie nach Franz Xaver Winterhalter, Kaiserin Elisabeth (Detail), 1867. Foto: Burghauptmannschaft Österreich/Neubauer, Bunge


 



Fotos: Burghauptmannschaft Österreich.
ROT-WEISS-ROT
IM SPÄTBAROCKEN AMBIENTE

"Das österreichische Wesen
ist die leibhaftige Barockfacade:
luftig und frisch und immer lächelnd,
nirgends langweilig, volle Capricen und guter Dinge,
ein ganzes Nest von Überraschungen."
Alber Ilg (1847-1896), Die Zukunft des Barockstils. Eine Kunstepistel von Bernini dem Jüngeren, Wien 1880

Österreichischer Nationalfeiertag, Samstag, 26. Oktober 2013 - Beginn: 11.30 und 14.00 Uhr
Treffpunkt: Foyer Kaiserliche Hofburg (Eingang Hofgasse, gegenüber Cafè Sacher)

Barockes Österreich 2013? Bei diesem Rundgang durch die Innsbrucker Hofburg werden die Besucher das barocke Ambiente der Residenz erleben und gemeinsam mit Dr. Helmuth Oehler überlegen, inwieweit die im 18. Jahrhundert aktuelle Form- und Bildersprache noch heute das Österreichbild im In- und Ausland prägt. Wurde doch bewusst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Barockstil als „einzig passend“ für österreichische Nation propagiert.

Österreichische Ikone I: Die große Mutter. Dabei spielt(e) die Inszenierung Maria Theresias als Landesmutter mit „warmfühlendem Herzen“ auch nach 1945 eine wesentliche Rolle. Die Maria-Theresianische Epoche verklärte sich zum vermeintlich „Goldenen Zeitalter“.

Wirkliche Hofräte und Geheime Kammerherren. Die Österreicher sollen angeblich sehr auf Titel erpicht sein, sich gerne glänzende Ehrenzeichen an die Brust heften lassen. Bildnisse der Erzherzöge im sogenannten „Riesensaal“ der Hofburg verweisen auf diese österreichischen (?) Wünsche. Wobei  „Orden erdient, erdienert und erdiniert werden“ konnten und können (Helmuth von Moltke).

Österreichische Ikone II: Die ewige Schönheit.
Am Schluss des Österreich-Parcours steht das Porträt von Kaiserin Elisabeth, das als Sehnsuchtsbild „der guten alten Zeit“ auch 2013 nach wie vor Hochkonjunktur hat.

Treffpunkt: Foyer Kaiserliche Hofburg (Eingang Hofgasse, gegenüber Cafè Sacher)

Bitte um Voranmeldung
bei Dr. Helmuth Oehler: helmuth.oehler@hotmail.com oder hier Dr. Helmuth Oehler


Fotos: Burghauptmannschaft Österreich.



RUDOLPHUS & RUDOLF 1363-1863-2013


Bilder: Burghauptmannschaft Innsbruck

Tirol feiert heuer ein großes Jubiläum: 650 Jahre Tirol bei Österreich. Auch die Kaiserliche Hofburg zu Innsbruck und Dr. Helmuth Oehler gratulieren dazu mit einem speziellen Rundgang durch die imperiale Residenz:

Er startet beim Bildnis Rudolphs des Stifters, dem Margarete Gräfin von Tirol im Jahre 1363 ihr Land übergab. Das im Auftrag von Maria Theresia produzierte Gemälde markiert den Beginn der Verbindung Tirol-Habsburg.

Vorbei an der Galerie der Tiroler Landesfürsten aus dem Haus Habsburg geht es weiter zu Maria Theresia Gräfin von Tirol.

1863
nahm Kaiser Franz Joseph I. in Innsbruck an den Festlichkeiten der 500jährigen Verbindung von Tirol mit Habsburg teil. Aus diesem Anlass wurden die Kaiserappartements in der Hofburg „in einen bewohnbaren Zustand gesetzt“.

Am Ende des Augenspaziergangs steht das Porträt des Kronprinzen Rudolf, der 1877 als 19jähriger der Enthüllung des Innsbrucker Rudolphs-Brunnen beiwohnte. Das Bildnis verweist auch auf das nahende Ende der Habsburgermonarchie.

Dauer: ca. 40 Minuten.
Bitte um Voranmeldung bei Dr. Helmuth Oehler: helmuth.oehler@hotmail.com oder hier Dr. Helmuth Oehler

 


MARIA THERESIA: DIE GROSSE MUTTER ÖSTERREICHS


Bilder: Burghauptmannschaft Innsbruck

Liebende Gattin, zärtliche Mutter, verständige Hausfrau. Bei diesem kurzweiligen muttertäglichen Rundgang mit Dr. Helmuth Oehler steht Kaiserin Maria Theresia in ihren verschiedenen Mutterfunktionen im Mittelpunkt: Exzellente Gemälde stellen sie als Mutter einer großen Kinderschar, als gerechte, „gute“ Landesmutter, aber auch als sakral anmutende Magna Mater vor.

Die Herrscherin als Mutter. Interessant ist, dass Maria Theresia sich im Porträt nicht als Mutter ihrer eigenen Kindern inszenieren ließ. Erst ihre Töchter erscheinen auf Bildnissen als aktive Mütter - so Erzherzogin Maria Amalia, Herzogin von Parma: Auf ihrem Schoss sitzt der einjährige Sohn Ludwig.

Mutter-Bilder. Der Rundgang versteht sich als Dialog mit den TeilnehmernInnen über das Bild der Mutter im 18. Jahrhundert und die gegenwärtige Sichtweise.

Dauer: ca. 1 Stunde.
Bitte um Voranmeldung bei Dr. Helmuth Oehler: helmuth.oehler@hotmail.com oder hier Dr. Helmuth Oehler


Passion Christi & Trauer einer Kaiserin
Österlicher Rundgang durch die Kaiserliche Hofburg mit Dr. Helmuth Oehler

Foto Amt der Tiroler Landesregierung      Foto BHÖ/Walde          
          Foto: Amt der Tiroler    Landesregierung                                                     Foto: BHÖ/Walde

Bei dieser Dialogführung erzählen exzellente Kunstwerke von wichtigen Ereignissen in der heiligen Karwoche: Leiden, Tod und Auferstehung Christi. Sie vermitteln aber auch die große Trauer Maria Theresias um ihren 1765 in der Innsbrucker Residenz verstorbenen Gemahl Franz Stephan. Vasa Sacra – Heilige Geräte. In der imperialen Sakristei erinnern kostbare Kelche und fein gearbeitete Messkännchen an das Letzte Abendmahl am Gründonnerstag. Raum der ewigen Trauer. Sakrales Zentrum der Hofburg ist ihre exquisit ausgestattete Kapelle. Die Geißelung Christi, die Kreuztragung und schließlich die Kreuzigung selbst sind Stationen am Karfreitag. Figuren am Kapellenaltar zeigen Maria, die ihren vom Kreuz abgenommen Sohn betrauert – wobei die Muttergottes hier Maria Theresia vertritt, die in diesem Raum von ihrem innig geliebten Gemahl Abschied nehmen musste. Im Glanz des tröstenden Himmels. Ins jubilierend-festliche Licht der Auferstehung am Ostersonntag (Dominica Resurrectionis) ist die sakral anmutende Versammlung der Familie der Witwe im Riesensaal getaucht: Im zentralen Porträt steht Franz Stephan wieder aufrecht, Fresken verkündigen die ewige Glorie des Hauses Habsburg-Lothringen!

Termine auf Anfrage bei Dr. Helmuth Oehler: helmuth.oehler@hotmail.com oder hier Dr. Helmuth Oehler


KAISERLICHE HOFBURG ZU INNSBRUCK
Eine ganz reizende Familie
– für immer verewigt.

Bemerkenswerte Bildnisse von Mitgliedern der Familie Habsburg-
Lothringen vorgestellt von Dr. Helmuth Oehler

Mittwoch 15 Uhr | Samstag 14 Uhr | Sonntag 11.30 Uhr


Bitte um Voranmeldung
bei Dr. Helmuth Oehler:
helmuth.oehler@hotmail.com oder hier Dr. Helmuth Oehler

Die etwas vernachlässigte Schwiegermutter stürmt wild auf einem Schimmel daher. Ein Engel krönt den geschätzten Schwiegervater. Die Lieblingstochter betätigt sich erfolgreich als Malerin, ihre jüngeren Schwestern verwenden kostbarste Preziosen als Spielzeug. Und mittendrin – allgegenwärtig – Herrscherin, Ehefrau, Witwe und Mutter Maria Theresia. Sie bekränzt ihre Söhne mit Lorbeer der römischen Imperatoren. Die Landesmutter verschenkt kostbar gefasste Miniaturbildnisse – nicht ohne Hintergedanken. Darum erscheint im Hintergrund ihres Porträts auch die Triumphpforte. Aktive, reizende Erzherzoginnen vergnügen sich währenddessen als Minerva und Diana. Bemerkenswerte Beispiele der höfischen Bildinszenierung stellt Dr. Helmuth Oehler an Hand von ausgewählten fürstlichen Porträts in der Kaiserlichen Hofburg zu Innsbruck vor.

 

Bildrechte: © Burghauptmannschaft Österreich/Foto Bunge.


Zwei starke Frauen: Teresa von Ávila & Theresia von Wien
vorgestellt von Dr. Helmuth Oehler


Balthasar Ferdinand Moll, Hl. Teresa von Ávila, 1768, Innsbruck, Hofkirche. Foto: Dr. Helmuth Oehler, Innsbruck_Pradl.Martin van Meytens, Die kaiserliche Familie mit neun Kindern (Detail), 1751, Innsbruck, Kaiserliche Hofburg. Foto: Burghauptmannschaft Österreich/Foto Bunge.

Am 15. Oktober feiert die Kirche das Fest der wortgewaltigen heiligen Spanierin. Gleichzeitig ist es der Namenstag der nach ihr benannten engagierten, mit Herrschergewalt ausgestatteten Landes-Mutter Maria Theresia.
Bei einem Rundgang durch die Innsbrucker Hofkirche und Hofburg erinnert Dr. Helmuth Oehler an beide außergewöhnlichen, auf dem Weg zur Emanzipation in Kirche und Staat befindlichen Frauen.
Und stellt den die heilige Reform-Nonne und die tief gläubige Herrscherin verbindenden Mann vor: Den in Innsbruck geborenen, in Wien erfolgreichen Bildhauer Balthasar Ferdinand Moll (Innsbruck 1717–1785 Wien).

Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer Kaiserliche Hofburg zu Innsbruck (gegenüber Café Sacher, Hofgasse)

Voranmeldung bei Dr. Helmuth Oehler erbeten.

Literatur:
Helmuth Oehler, Teresa von Ávila und Theresia von Wien, in: Tiroler Sonntag, 25. Oktober 2012, S. 16.

 



« vorige Seite | Seitenanfang | nächste Seite »